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Sicherheit und Vertrauen

Sicherheitskompetenzen ausbauen

Die IKT und ihre Sicherheitsrisiken stellen die Menschen in der Schweiz täglich vor neue Herausforderungen. Um die IKT sicherheitsbewusst nutzen zu können und somit das Vertrauen in die IKT zu festigen, braucht es das entsprechende Bewusstsein für die Risiken, das Wissen über mögliche Gefahren und die Fähigkeiten, diese zu vermeiden oder abzuwehren. Dazu müssen die Sicherheitskompetenzen im Privatleben ausgebaut und eine Sicherheitskultur am Arbeitsplatz geschaffen werden.

Handlungsschwerpunkte des Bundes:

  • In Zusammenarbeit mit den Kantonen, der Wirtschaft und der Wissenschaft unterstützt der Bund die Sensibilisierung und Kompetenzbildung der Bevölkerung für einen sicherheitsbewussten, rechtskonformen und eigenverantwortlichen Umgang mit den IKT (Medienkompetenz).
  • Der Bund stärkt insbesondere die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Er tut dies in Zusammenarbeit mit der Medienbranche und den Kantonen durch das Bekanntmachen und die Entwicklung von Angeboten für Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen.
  • In Zusammenarbeit mit den Kantonen und der Wirtschaft unterstützt der Bund die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung einer Sicherheitskultur am Arbeitsplatz.

Vor Internetkriminalität schützen

Die IKT durchdringen sämtliche Lebensbereiche. Neben dem Nutzen wächst für die Menschen in der Schweiz aber auch die Gefahr einer meist internationalen, zunehmend professionalisierten und kommerzialisierten Internetkriminalität. Um diesen Risiken adäquat zu begegnen, müssen die schutzwürdigen Interessen von Menschen und Wirtschaft in der Schweiz durch die Erarbeitung eines Schutzkonzeptes, das sich fortwährend dem technologischen Fortschritt und der Entwicklung der Internetkriminalität anpassen lässt, gewahrt bleiben und gestärkt werden.

Handlungsschwerpunkte des Bundes:

  • Zum Schutz vor Internetkriminalität gestaltet der Bund die Gesetzgebung wirkungsorientiert und verhältnismässig aus. Dies gilt auch für den Bereich der Informationssicherheit im Bund.
  • Der Bund erarbeitet zusammen mit den Kantonen und der Wirtschaft ein kohärentes System zum Schutz vor und zur Verfolgung von Internetkriminalität. Er erarbeitet in diesem Rahmen auch Lösungen für den Nachweis von Identitäten, Berechtigungen und Funktionen.
  • Der Bund unterstützt die Kantone bei der Verfolgung von grenzüberschreitenden Straftaten und fördert die internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden.
  • Der Bund schafft in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft die Voraussetzungen, um Produkte und Dienstleistungen datenschutzgerecht zu gestalten (privacy by design) und den IKT-Nutzerinnen und -nutzern entsprechende Voreinstellungen zu ermöglichen (privacy by default).
  • In Zusammenarbeit mit den Kantonen, der Wirtschaft und der Wissenschaft trägt der Bund zum Schutz der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger im Online-Bereich bei, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
  • Der Bund unterstützt, im Rahmen seiner Kompetenzen, die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften der IKT-Sicherheit.

IKT-Resilienz der kritischen Infrastrukturen erhöhen

Wirtschaft und Gesellschaft sind von der Unversehrtheit und Widerstandsfähigkeit ihrer Infrastrukturnetze abhängig. Diese sind zunehmend digitalisiert und miteinander verbunden. Dabei führt das Zusammenwachsen verschiedener Infrastrukturnetze auch zur Entstehung neuer Risiken. Der Schutz der kritischen Infrastrukturen im Zusammenhang mit Cyber-Risiken und IKT-Ausfällen sowie deren Informationssicherheit (Integrität, Verfügbarkeit, Vertraulichkeit von Systemen und Daten) sind für den Wirtschaftsstandort Schweiz von grundlegender Bedeutung. Zur Erhöhung der Resilienz bedarf es der Sicherheit dienlicher und verlässlicher Technologien, Prozesse und Zuständigkeiten.

Handlungsschwerpunkte des Bundes:

  • Der Bund erstellt, in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren, eine Prozesskette und geeignete Instrumente zum Schutz der kritischen Infrastrukturen vor Cyber-Risiken und IKT-Ausfällen.
  • Er nimmt Einsitz in internationale Gremien zum Schutz von kritischen Informationsinfrastrukturen und fungiert als Informationsdrehscheibe zwischen internationalen Plattformen und den Betreibern der schweizerischen kritischen Infrastrukturen.

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Zuletzt aktualisiert am: 18.07.2012

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