Liebe Leserinnen und Leser
Das Jahr 2011 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Der Moment ist günstig, Sie mit den letzten Informationen dieses Jahres zu versorgen und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Im Bereich der Informationsgesellschaft hat eine Studie der Stiftung "Zugang für alle" Klarheit geschaffen, in welchem Masse seh- und hörbehinderte Personen Zugang zu 100 Webseiten des Schweizer Gemeinwesens haben. Das Forschungsergebnis zeigt, dass trotz gewissen Fortschritten in den letzten Jahren noch einiges zu tun ist. Jede Person, die Inhalte ins Netz stellt, kann einen Beitrag für die Informationsgesellschaft leisten – damit auch Seh- und Hörbehinderte ihren Alltag mit Hilfe des Internets leichter meistern können.
Bei der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien wie dem Internet steht das Verantwortungsbewusstsein dann an erster Stelle. Um Kinder und Jugendliche darauf zu sensibilisieren, hat die Medienbranche und der Bund den ersten "Nationalen Tag der Medienkompetenz" organisiert. Dort wurden wegweisende Projekte vorgestellt, die sich für einen kompetenten Umgang mit den elektronischen Medien einsetzen. So hat zum Beispiel die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Empfehlungen zur "Medienkompetenz und medienerzieherischem Handeln von Eltern" herausgegeben.
Sie sehen, die Informations- und Kommunikationstechnologien werden im Alltag immer wichtiger. Grund genug, unser Internetangebot "BAKOM Online" laufend auszubauen. Alle Personen, die bei uns Konzessionen und mehr beantragen möchten, können dies elektronisch rund um die Uhr auf unserem Portal tun.
Damit die Schweizer Bevölkerung auch zukünftig das Internet und weitere Telekomdienste optimal nutzen kann, entwickelt eine Arbeitsgruppe unter Federführung des BAKOM Hilfestellungen für politische Entscheidungsträger auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene. Sie sollen damit Strategien für die Zukunft entwerfen können, wie die Bevölkerung mit modernen Telekomnetzen – auch Hochbreitband-Netze genannt – versorgt werden kann. Erste Resultate erwarten wir nächstes Jahr.
In den kommenden Monaten stehen zudem Änderungen im Frequenzspektrum an. So müssen Fernsteuerungen mit höheren Sendeleistungen im 433 MHz-Frequenzband ab 2013 so ausgestattet sein, dass alle Nutzerinnen und Nutzer einen möglichst gerechten Zugang zu den Frequenzen dieses Bandes haben. Dafür sind spezielle Mechanismen für den Zugang zum Spektrum erforderlich.
Wie es in all unseren Bereichen weitergehen wird, erfahren Sie nächstes Jahr. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. Zwischenzeitlich wünsche ich Ihnen frohe Festtage und einen angenehmen Start im 2012.
Véronique Gigon
Stellvertretende Direktorin